Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Monat

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Monat? (Tabelle 2026)


“Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Monat?” — Eine der häufigsten Fragen vor dem Vertragsabschluss. Die ehrliche Antwort: 50 bis 250 €, je nachdem, wer du bist und wie du arbeitest.

Dieser Artikel gibt konkrete Zahlen — mit Tabellen nach Alter und Beruf, Optimierungs-Hebel und einer realistischen Einordnung, wie viel BU dein Einkommen wert ist.

Vier Faktoren bestimmen den BU-Beitrag

FaktorEinfluss auf BeitragOptimierungs-Hebel?
EintrittsalterSehr hoch✅ Ja — früh abschließen
Beruf (Risikoklasse)Hoch⚠️ Begrenzt — Berufswechsel selten
GesundheitszustandHoch⚠️ Begrenzt — Voranfrage hilft
VersicherungssummeLinear✅ Ja — bedarfsgerecht wählen

Tabelle 1: Beitrag nach Eintrittsalter (Bürotätigkeit, 1.500 € BU-Rente)

Annahme: Bürotätigkeit (Akademiker oder Verwaltung), Nichtraucher, ohne Vorerkrankungen, Vertragsdauer bis 67 Jahre.

EintrittsalterMonatlicher BeitragGesamt bis 67Beitragsfaktor (vs. 25)
25 Jahre50–80 €rund 25.000 €1,0×
30 Jahre60–95 €rund 27.000 €1,2×
35 Jahre80–120 €rund 30.000 €1,6×
40 Jahre90–130 €rund 32.000 €1,8×
45 Jahre130–200 €rund 38.000 €2,5×
50 Jahre200–320 €rund 47.000 €4,0×
55 Jahre320–500 €rund 55.000 €6,4×
60 Jahre450–700 €rund 60.000 €9,0×

Klare Erkenntnis: Wer 10 Jahre länger wartet, zahlt nicht 10 % mehr — sondern oft 60–100 % mehr. Frühstart ist mathematisch der wichtigste Hebel.

Tabelle 2: Beitrag nach Beruf (30 Jahre alt, 1.500 € BU-Rente)

Risikoklassen je Beruf — die meisten Versicherer arbeiten mit 4–5 Klassen.

BerufRisikoklasseMonatlicher Beitrag
Wirtschaftsinformatiker1+45–65 €
Akademiker Verwaltung1+50–75 €
Banking, Consulting1+50–80 €
Bürotätig allgemein160–95 €
Lehrer (verbeamtet)165–100 €
Lehrer (angestellt)275–110 €
Verkauf, Einzelhandel290–130 €
Krankenpfleger/in3130–180 €
Polizist2-3100–160 €
Elektriker, Installateur3150–220 €
Erzieher3130–190 €
Dachdecker, Maurer4200–290 €
Berufsmusiker4180–260 €
Pilot4190–280 €

Wichtige Anmerkung: Risikoklassifizierung unterscheidet sich zwischen Versicherern erheblich. Was bei Versicherer A in Klasse 3 fällt, kann bei Versicherer B in Klasse 2 sein. Das ist der wichtigste Beweggrund für Tarifvergleich — bei körperlichen Berufen kann die Wahl des Versicherers den Beitrag um 30–40 % beeinflussen.

Detaillierte Empfehlungen für Berufsgruppen Beamte stehen hier. Selbstständige haben spezielle Konstellationen — Berufsschutzklausel und Einkommensgrundlage. Wie wahrscheinlich Berufsunfähigkeit nach Alter und Beruf ist, steht hier.

Tabelle 3: Beitrag nach Versicherungssumme (30 Jahre, Bürotätigkeit)

BU-RenteMonatlicher BeitragGesamt bis 67
1.000 €45–70 €rund 22.000 €
1.500 €60–95 €rund 27.000 €
2.000 €80–130 €rund 35.000 €
2.500 €100–160 €rund 43.000 €
3.000 €120–195 €rund 53.000 €

Erkenntnis: Der Beitrag steigt linear mit der Versicherungssumme. Doppelte Rente = doppelter Beitrag.

Wichtig zur Versicherungssumme: 60–80 % des aktuellen Nettoeinkommens als BU-Rente sind Faustregel. Bei 3.000 € Netto entsprechen das 1.800–2.400 €/Monat BU-Rente.

Wie hoch die optimale BU-Rente sein sollte und warum, steht im Hauptartikel.

Versteckte Beitragsfaktoren

Faktor 1: Tarifqualität

Gute Tarife mit umfassenden Bedingungen (Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherungsgarantie, weltweiter Schutz) sind 10–15 % teurer als Basistarife — im Leistungsfall aber deutlich verlässlicher.

Faustregel: Bei BU nicht am Tarifpaket sparen. Eine günstigere Police, die im Ernstfall nicht zahlt, ist wertlos.

Faktor 2: Beitragsdynamik

Mechanik: Bei Beitragsdynamik steigt der Beitrag jährlich um einen festen Prozentsatz (meist 3–5 %), parallel steigt auch die BU-Rente entsprechend.

Vorteil: Niedriger Einstiegsbeitrag, automatische Anpassung an Inflation und Karriereentwicklung.

Nachteil: Spätere Beiträge können hoch werden — wenn Karriere nicht linear verläuft, Beitrag belastend.

Empfehlung: Bei Berufseinsteigern mit erwarteter Karriereentwicklung sinnvoll. Bei stabilen Einkommen besser fester Beitrag.

Faktor 3: Endalter des Vertrags

VertragsendeBeitrag (vs. Endalter 67)Empfehlung
60 Jahrerund 75 %Selten sinnvoll
65 Jahrerund 85 %Akzeptabel bei Frührentenplan
67 Jahre100 %Standard und meist beste Wahl
70 Jahrerund 110 %Bei langer Erwerbsperspektive

Wichtig: Eine BU mit Endalter 60 ist oft scheinbar günstiger — aber lässt eine Lücke zwischen 60 und 67. Wer mit 62 berufsunfähig wird, hat dann 5 Jahre keine Absicherung.

Faktor 4: Gesundheitsfragen und Risikozuschläge

GesundheitssituationAuswirkung auf Beitrag
Keine Vorerkrankungen, NichtraucherStandard-Beitrag
Raucher+20 bis +50 %
Übergewicht (BMI > 30)+15 bis +40 %
Rückenleiden in AnamneseRisikozuschlag oder Ausschluss
Psychische Diagnosen (auch erfolgreich behandelt)Häufig Ablehnung oder Hochrisikozuschlag
Krebserkrankung in den letzten 10 JahrenHäufig Ablehnung

Strategie bei Vorerkrankungen: Vor Antragstellung anonyme Risikovoranfrage stellen — bei mehreren Versicherern parallel. So vermeidest du HIS-Eintragung bei Ablehnung.

Was bei psychischen Diagnosen passiert, erklärt dieser Artikel.

Steuerliche Behandlung der BU-Beiträge

Theoretisch absetzbar als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG — innerhalb des Höchstbetrags für sonstige Vorsorgeaufwendungen:

  • 1.900 €/Jahr (Single, gesetzlich krankenversichert)
  • 2.800 €/Jahr (Verheiratet, gemeinsam veranlagt)

Realität: Dieser Höchstbetrag ist bei den meisten bereits durch KV/PV-Beiträge ausgeschöpft. Die Steuerersparsnis durch BU-Beiträge ist daher oft null.

Ausnahme: Selbstständige mit Rürup-Rente und entsprechender Steueroptimierung — hier kann ein Teil der BU-Beiträge in der Rürup-Förderung mit absetzbar sein.

Konkrete Berechnung: Was zahlt der Durchschnitt?

Statistik 2024 (Stiftung Warentest, Map-Report):

  • Durchschnittlicher BU-Beitrag in Deutschland: rund 75 €/Monat
  • Mediane Versicherungssumme: rund 1.300 €/Monat BU-Rente
  • Mittleres Eintrittsalter: rund 34 Jahre
  • Mittlere Vertragslaufzeit: rund 30 Jahre

Konsequenz: Der Durchschnittsversicherte ist unterversichert. 1.300 € BU-Rente decken bei einem Durchschnittsnetto von 2.500 € nur 52 % — die Faustregel von 60–80 % wird nicht erreicht.

Optimierungs-Hebel: Wie BU günstiger wird

Realistisch wirksame Hebel:

  1. Früh abschließen — Hauptfaktor #1. Mit 25 abschließen halbiert den Beitrag gegenüber 35.
  2. Tarifvergleich bei mehreren Anbietern — Beitragsunterschied bei identischer Leistung kann 30–50 % betragen.
  3. Risikoklassifizierung optimieren — bei körperlichen Berufen verschiedene Versicherer parallel anfragen.
  4. Beitragsdynamik nutzen — niedriger Einstieg, parallele Steigerung mit Karriereentwicklung.
  5. Anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen — vermeidet HIS-Eintragung und Mehrfach-Ablehnung.
  6. Gesundheit verbessern vor Antrag — Nichtraucher-Status seit 12 Monaten zahlt sich aus.

Scheinbar wirksame Hebel, die gefährlich sind:

Niedrigere Versicherungssumme — schließt Versorgungslücke nicht ❌ Kürzere Vertragslaufzeit — lässt Risikolücke vor Renteneintritt ❌ Tarif ohne Verzicht auf abstrakte Verweisung — im Leistungsfall problematisch ❌ Tarif ohne Nachversicherungsgarantie — bei Karriereentwicklung schwer anpassbar

Vollständige Liste der Pflicht-Tarifkriterien steht hier.

Realität: Was du wirklich zahlen solltest

Faustregel: 1–2 % deines Nettoeinkommens für BU-Beiträge.

Netto-EinkommenBU-Beitrag (1 %)BU-Beitrag (2 %)
2.000 €20 €40 €
2.500 €25 €50 €
3.000 €30 €60 €
3.500 €35 €70 €
4.000 €40 €80 €
5.000 €50 €100 €

Wichtige Lesart: Die Faustregel gilt für junge Bürotätige. Handwerker oder ältere Versicherte zahlen oft 2–4 %.

Wichtigerer Punkt: Nicht der Beitrag ist das Maß, sondern die passende Versicherungssumme. Wer für eine “günstige” BU mit 800 € Rente versichert ist, hat bei einem Netto von 3.000 € eine Versorgungslücke von 73 % — die nichts auffängt.

Was du jetzt tun solltest

Drei Schritte:

  1. Bestandsaufnahme: Hast du bereits BU? Wie hoch ist die Rente? Welche Bedingungen?
  2. Bei Lücke oder Neuabschluss: Anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern.
  3. Bei Tarifvergleich: Beratung mit unabhängiger Tarifauswahl — oder Vergleichsportal mit Stiftung Warentest-Empfehlungen.

Die richtige Tarifauswahl, die richtige Versicherungssumme und die optimale Vertragsgestaltung sind individuelle Entscheidungen, die in 60 Minuten Beratung deutlich besser geklärt sind als durch reines Online-Recherchieren.

Fazit

Eine BU kostet typischerweise 50–250 € pro Monat — die konkrete Höhe hängt von Eintrittsalter, Beruf, Versicherungssumme und Gesundheit ab. Der wichtigste Optimierungs-Hebel ist früher Abschluss — mit 25 zahlst du oft die Hälfte des 35-Jährigen-Beitrags.

Drei nüchterne Erkenntnisse:

  1. Frühstart halbiert die Lebensbeiträge. Mit jedem Jahr Wartezeit wird BU rund 8–12 % teurer.
  2. Beitrag ≠ Wert der Police. Eine günstige BU mit zu niedriger Versicherungssumme oder schwachen Bedingungen ist im Ernstfall nutzlos.
  3. Tarifvergleich ist Pflicht. Beitragsunterschied bei identischer Leistung 30–50 %.

Die richtige BU für deine Berufssituation, Gesundheit und dein Einkommen lässt sich pauschal nicht beantworten. Sie gehört in eine persönliche Beratung mit unabhängiger Tarifauswahl — der Beitragsunterschied zwischen “okay” und “optimal” rechtfertigt die Investition in eine professionelle Beratung mehrfach.

Wer prüfen will, ob BU mit 40, 50 oder 60 noch sinnvoll ist, findet die Antwort hier. Was BU im Detail abdeckt, steht hier.


Dieser Artikel dient der allgemeinen Finanzbildung und stellt keine individuelle Anlage- oder Finanzberatung dar. Für eine persönliche Beratung wende dich an einen zugelassenen Finanzberater.

Häufige Fragen

Was kostet eine BU im Monat?

Faustregel 2026: 50–250 € pro Monat für eine BU mit 1.500 € Monatsrente bis Renteneintritt 67 — abhängig von Alter, Beruf und Gesundheit. Konkrete Spannen für 1.500 € BU-Rente: 25 J. Bürotätig 50–80 €, 25 J. Handwerker 100–160 €, 35 J. Bürotätig 80–120 €, 45 J. Bürotätig 130–200 €, 50 J. Bürotätig 200–320 €. IT-Akademiker und Beratungsberufe haben oft die niedrigsten Beiträge (Risikogruppe 1+). Körperliche Berufe wie Dachdecker, Maurer, Pflege fallen in höhere Risikogruppen (3-4) mit 2–3-fachem Beitrag. Bei der Versicherungssumme gilt: Doppelte Rente kostet ungefähr doppelten Beitrag — keine Skaleneffekte.

Wie viel sollte man für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen?

Faustregel: 1–2 % des Nettoeinkommens für die BU. Bei 3.000 € Netto entsprechend 30–60 €/Monat — was bei jungen Bürotätigen für 1.500 € BU-Rente meist passt. Bei höheren Berufsrisiken oder höherem Sicherungsbedarf können 2–4 % notwendig sein. Wichtig: Der Beitrag selbst ist nicht der Maßstab — die Versicherungssumme muss zur tatsächlichen Versorgungslücke passen. Empfehlung: 60–80 % des aktuellen Nettoeinkommens als BU-Rente, mindestens 1.000 €/Monat. Wer für die "richtige" BU 2 % seines Nettos zahlen muss, sollte das nicht durch Reduzierung der Rentenhöhe sparen, sondern andere Konsumposten prüfen.

Wie viel kostet eine BU für 40-Jährige?

Konkrete Beitragsspannen 40-Jährige für 1.500 € Monatsrente bis Renteneintritt 67: Bürotätig (Akademiker, Verwaltung) 90–130 €/Monat. Lehrer, Beamte 100–140 €/Monat. Selbstständige Beratungsberufe 100–150 €/Monat. Pflegekräfte 140–200 €/Monat. Handwerker (Installateur, Elektriker) 160–230 €/Monat. Dachdecker, Bauarbeiter 200–280 €/Monat. Mit 40 J. ist der Beitrag rund das Doppelte eines 25-Jährigen, aber im Verhältnis zur Versorgungslücke (rund 800.000 € Lebenseinkommens-Verlust bei BU-Eintritt mit 45) klar verhältnismäßig. Bei Vorerkrankungen können Risikozuschläge von 25–100 % anfallen — anonyme Risikovoranfrage vor Antragstellung sinnvoll.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit 50 Jahren?

Konkrete Beitragsspannen 50-Jährige für 1.500 € Monatsrente bis Renteneintritt 67: Bürotätig (Akademiker) 200–320 €/Monat. Lehrer, Beamte 220–340 €/Monat. Pflegekräfte 280–420 €/Monat. Handwerker 320–500 €/Monat. Mit 50 J. liegt der Beitrag rund 4-fach so hoch wie mit 25 J. Bei guter Gesundheit oft noch sinnvoll, aber Annahmequote sinkt auf rund 60–70 %. Bei Vorerkrankungen: Risikovoranfrage essenziell, sonst Ablehnung im HIS-System hinterlegt und erschwert Folgeanträge bei anderen Versicherern. Alternativen mit 50+: Grundfähigkeitsversicherung (30–50 % günstiger), Erwerbsunfähigkeitsversicherung (leichter zu bekommen), Dread Disease (Einmalzahlung statt Rente).

Sind Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar?

Ja, als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG — aber innerhalb des Höchstbetrags für sonstige Vorsorgeaufwendungen von 1.900 € (Single) bzw. 2.800 € (Verheiratete) pro Jahr. Wichtig: Dieser Höchstbetrag wird oft schon durch Krankenversicherungs- und Pflegeversicherungsbeiträge ausgeschöpft, sodass BU-Beiträge effektiv nicht mehr abziehbar sind. Bei Selbstständigen mit privater KV oft komplette Auslastung des Höchstbetrags durch KV-Beitrag. Praktische Konsequenz: Die Steuerersparsnis ist meist gering oder null. Bei Selbstständigen mit Rürup-Rente und entsprechender Steueroptimierung kann der Effekt aber positiv sein. Eine sachgemäße Steuerberechnung gehört in die Beratung.

Welche Faktoren beeinflussen den BU-Beitrag?

Sechs Hauptfaktoren: 1) Eintrittsalter — der wichtigste Faktor. Mit 25 abschließen kostet rund die Hälfte gegenüber 35. 2) Beruf und Risikoklasse — Akademiker/Bürojobs in Klasse 1+ haben günstigste Beiträge, Handwerker und körperliche Berufe in Klasse 3-4 zahlen das 2–3-fache. 3) Versicherungssumme — höhere Rente kostet proportional mehr Beitrag. 4) Vertragsdauer — bis Renteneintritt 67 ist Standard, kürzere Laufzeit nur scheinbar günstiger. 5) Gesundheitszustand — Vorerkrankungen führen zu Risikozuschlägen oder Ausschlüssen. 6) Tarifqualität — Tarife mit besseren Bedingungen (Verzicht auf abstrakte Verweisung, Nachversicherungsgarantie) sind 10–15 % teurer, aber im Leistungsfall deutlich besser. Beitragsdynamik (jährliche Anpassung) reduziert den Einstiegsbeitrag.

Quellen

  1. Stiftung Warentest BU-Versicherung Beitragsanalyse 2024 , Stiftung Warentest Finanztest (2024)
  2. Map-Report Berufsunfähigkeitsversicherung Beitragsverteilung 2024 , Franke und Bornberg (2024)
  3. Einkommensteuergesetz § 10 — Sonderausgaben Vorsorgeaufwendungen , Bundesministerium der Finanzen (2025)